✨ Türchen Nr. 16: Lecker, lecker, lecker – Achtsam genießen statt nebenbei verschlingen

Shownotes

Lecker, lecker, lecker – mit diesen Worten startet die heutige Folge, die Dir den Appetit auf etwas ganz Besonderes machen möchte: auf bewusstes Genießen. Denn inmitten des oft hektischen Alltags vergessen wir viel zu schnell, wie wertvoll es ist, sich beim Essen Zeit zu nehmen und wirklich mit allen Sinnen dabei zu sein.

Isabell und Adrian erzählen offen, wie sich ihr Umgang mit Essen im Laufe der Zeit verändert hat – vom „noch schnell was reinschieben“ hin zu einem achtsamen Ritual mit echter Wertschätzung für Körper und Seele. Ob beim bewussten Trinken eines Glühweins, beim Naschen eines Weihnachtskekses oder dem Innehalten beim ersten Bissen – die beiden nehmen Dich mit in ihre persönlichen Erfahrungen und teilen auch einen spannenden Lifehack aus ihrer Darmkur.

Es geht nicht um Verzicht, sondern um Bewusstsein. Darum, wieder mehr auf die Signale Deines Körpers zu hören und Dich zu fragen: Was tut mir wirklich gut? Was schmeckt mir? Und was brauche ich gerade?

Zum Schluss laden wir Dich ein, ins heutige Glücksglas zu schreiben, was Dir heute besonders gut geschmeckt hat – oder was Du mit allen Sinnen genießen konntest.

🥄 Lass es Dir schmecken – achtsam, bewusst und mit Genuss!

✨ Wir freuen uns wie immer auf Deinen Austausch auf Instagram unter @selbst.ich.staendig – Was war Dein leckerster, achtsamster Moment heute?

🎄 Deine Isabell & Dein Adrian

Transkript anzeigen

00:00:00: Lecker, lecker, lecker, lecker, lecker, lecker.

00:00:04: Weißt du, was mir jetzt gerade einfällt?

00:00:07: Letztes Jahr hatte ich Glühwein und Leckum mitgebracht.

00:00:10: Stimmt, wir sind jetzt ganz achtsam hier geworden.

00:00:12: Nicht

00:00:13: mehr, gar nichts Wasser.

00:00:15: Ja, geht aber auch nicht anders.

00:00:16: Sonst können wir eben nicht über achtsame Genuss sprechen, wobei achtsame Genuss gilt ja natürlich auch für Lebensmittel, die vielleicht nicht ganz gesundes sind, aber die Guts für die Seele sind.

00:00:25: Ja,

00:00:26: absolut.

00:00:26: Also wir wollen jetzt hier keinen Appell aussprechen.

00:00:28: und dass sie ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ihr mal ein Glühwein trinken geht, um Gottes Willen.

00:00:32: Ich glaube, es geht, glaube ich, beim achtsamen Genuss darum, dass ihr diesen Glühwein bewusst trinkt und mit Genuss.

00:00:37: Trinkt.

00:00:38: Definitiv.

00:00:39: Und es ist ja tatsächlich bei den meisten, so erst heute hatte ich es mit einer Freundin drüber, über das emotionale Essen.

00:00:46: und je mehr Stress wir haben, desto mehr essen wir, auch ungesundes und vor allem ganz schnell.

00:00:50: Du hast gerade so schön gesagt, noch schnell was essen.

00:00:53: Ja.

00:00:53: Das ist eigentlich der Fehler schon an sich, weil Nahrung ist ja so viel mehr als nur, oder Essen ist so viel mehr als nur Nahrungsaufnahme, sondern es ist auch eine Wertschätzung und es ist was Lebensnotwendiges.

00:01:04: Ja, total.

00:01:04: Oder zum Beispiel ich habe mich dann auch rettaptes mal hier.

00:01:07: auch nicht mal, dass ich manchmal mit dem Handy während dem Essen saß, also gegessen und parallel schon wieder in den Mails oder so, mache ich nicht mehr, also auch da genieße ich mein Essen achtsam in dem Fall, dass ich sage, nee, also es geht jetzt wirklich mal nur ums Essen an sich und nicht schon wieder mit einem Kopf in der E-Mail oder schon irgendwie in der SMS oder so.

00:01:26: Also auch das hat für mich was verändert.

00:01:27: zum Thema Essen genießen, weil ich habe früher quasi nur mal schnell eben dann was reingeschoben, damit halt der Hunger irgendwie weg ist.

00:01:36: Aber mir war gar nicht bewusst, auch dann teilweise unkontrolliert.

00:01:39: Was habe ich eigentlich gegessen?

00:01:40: Ja, ja klar, natürlich.

00:01:41: Das geht dann auch so ganz unterbewusster.

00:01:43: Schiebt man das rein und dann abends denkt man, komisch, irgendwie bin ich nicht so richtig satt, obwohl ich den ganzen Tag irgendwas rein gestopft habe.

00:01:50: Genau.

00:01:50: Also auch da vielleicht einfach mal für euch dann kleinen Tipp, denn es ist ja auch eine Wertschätzung einmal klar fürs Essen, aber auch für euch selber, für eure Zeit, indem ihr Nachung aufnimmt.

00:01:59: Und es ist ja auch was total Schönes.

00:02:01: Total.

00:02:02: Also das ist ja wirklich das Futter für den Körper und der... Versorgt uns sehr gut mit allem Möglichen, also der Körper ist ja ein absolutes Wunderwerk.

00:02:10: Und dem dann nicht ausreichend und gute Nahrung vor allem zu geben, das ist dann schon sehr schade, geht im Hamsterrad des Lebens oft unter.

00:02:17: Aber ich kann euch mal ein Life-Hack geben, der ist nicht so ganz einfach umzusetzen.

00:02:21: Aber mein Freund und ich haben erst kürzlich eine Darmkur gemacht.

00:02:25: Und da haben wir vier Tage lang nichts gegessen, also es war so eine spezielle Darmkur.

00:02:30: Und also natürlich ganz viel getrunken und so.

00:02:33: Und dann danach, das war so krass, wie achtsam wir gegessen haben, wie sehr wir uns auf einen Apfel oder eine Banane gefreut haben.

00:02:42: Und auch jetzt, also es sind ja überall Süßigkeiten immer so in der Vorweihnachtszeit.

00:02:46: Aber jetzt schaue ich das an und denke, tun mir das wirklich gut oder nicht.

00:02:50: Und ich isst trotzdem Süßigkeiten, aber viel, viel weniger.

00:02:53: Und das Verrückte ist, mein Körper ist wirklich so, dass er sagt, boah, krass, ich brauch bitte ganz viel frisches, ganz viel frisch gekochtes und ganz viel Gute.

00:03:03: Und vorher, vor dieser Dankung war das, ich brauche ganz viel Süßigkeiten und bitte ganz schnell irgendwelche Kohlehydrate, damit du satt bist.

00:03:10: Und jetzt spricht mein Körper mit mir und sagt, nee, ich brauche gute Dinge, was aber natürlich nicht heißt, dass ich nichts.

00:03:16: Also keine Schokolade oder Glühwein

00:03:18: oder so.

00:03:20: Richtig,

00:03:20: es geht darum, das achtsam zu genießen.

00:03:23: Wenn man das wirklich so ein bisschen sich trainiert, dann hat man auch viel, viel mehr davon.

00:03:28: Und dann ist es wie so eine kleine Freude im Alltag zwischendurch, wenn man einfach da sitzt und seinen Kaffee genießt beispielsweise.

00:03:34: Absolut,

00:03:35: ich weiß nicht, wie es euch geht.

00:03:36: Ich meine, wir leben hier alle schon nach einem sehr großen Überfluss.

00:03:39: Also alles ist irgendwie direkt zu kaufen und halt irgendwie da und dann gibt es auch ein Winterabokado und was weiß ich.

00:03:46: Also was ja von der Natur aus bei uns ist dagegen nicht normal ist oder Tomaten sind immer verfügbar und und ob sie jetzt so schmecken wie im Sommer sei dahin gestellt aber sie sind theoretisch da und da merke ich oft so dieses bewusste genießen nochmal von etwas was eben nicht selbstverständlich ist dass ich im Winter eine frische Avocado kriege ja die schmeckt also auch das ist eine Art von Wertschätzung an.

00:04:07: Ja, schon auch ein Wohlstand, den ich hier genießen darf, dass ich sagen kann, hey, ich kann jederzeit einen Supermarkt fahren und kann mir mein Lieblingsessen kaufen, weil es immer verfügbar ist.

00:04:16: Ja, definitiv.

00:04:17: Auch eine Dankbarkeit dafür.

00:04:18: Eine Dankbarkeit dafür, genau.

00:04:20: Und tatsächlich geht es sehr oft sehr im Alltag unter dieses bewusste Essen auch.

00:04:24: Und deswegen ist es auch wirklich gut, wenn man sagt, okay, jetzt habe ich eine Stunde Mittagspause beispielsweise, eine halbe Stunde verwende ich dafür fürs Essen.

00:04:32: Ja, ich auch.

00:04:34: Ja, und wenn man sich das aber auch so setzt quasi, und ich sage so jetzt zehn Minuten schnell essen und dann fünfzig Minuten keine Ahnung, Mails beantworten oder Insta checken, sondern wirklich ganz bewusst entweder das Mittagessen essen oder auch, wenn man dann danach ein Keks, ich könnte dann sagt, okay, dieser Keks gehört jetzt ganz mir und alle Sinne auf diesen Keks.

00:04:53: Absolut, also...

00:04:55: Es ist aber wirklich so.

00:04:56: auch so dieses, weißt du, ich freue mich dann, als ich es kaum süß, ehrlich gesagt, da bin ich gar nicht so der Fan von, ich bin eher so der herzhafte... was gibt.

00:05:03: Aber wenn ich dann jetzt sage, jetzt habe ich mal Lust auf ein, keine Ahnung, Schoko Weihnachtsmann oder so, dann freue ich mich so richtig.

00:05:09: Dann zelebriere ich auch diesen ein und dann ist aber wieder gut.

00:05:13: Und das ist sehr viel.

00:05:14: Also das kann man dann auch viel eher stoppen, wenn man das bewusst ist, wie wenn man eins nach dem anderen reinstaufelt und dann denkt, ah, wo ist denn die zu einer Grammtafelin?

00:05:21: Genau.

00:05:22: Ja, also ich finde es auch einfach schön, weil das für mich dann auch wie ein Geschenk an mich ist, dass ich sage, hey, das gönne ich mir jetzt und dann ist es wieder mal gut.

00:05:29: Und das Schöne daran ist ja, dass auch unser Körper uns dankt.

00:05:33: Ein bisschen viel vitaler, wenn wir bewusst essen, wenn wir gut essen, wenn wir einfach wirklich auch da achtsam im Genuss sind.

00:05:40: Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber vielleicht habt ihr das auch schon erlebt oder ihr könnt auch mal mehr darauf achten.

00:05:45: mir sagt oft mein körper was er gerade braucht

00:05:47: unbedingt

00:05:48: und das habe ich früher nicht so wahrgenommen.

00:05:50: früher habe ich halt einfach irgendwas gegessen.

00:05:52: und inzwischen merke ich wirklich mein körper sagt hey ich will mal wieder fisch zum beispiel mehr weil er das irgendwie vermisst und dann plötzlich kriege ich so einen anfallen und will ich einfach fisch

00:06:00: ja

00:06:00: ich weiß gar woher das kommt.

00:06:01: aber ich höre dann auf meinen körper und denke okay das hat jetzt ein grund warum der das gerade

00:06:05: unbedingt unbedingt das habe ich auch.

00:06:07: mein freund lacht immer weil bei uns muss immer rote bete und oliven geben weil das ist Das tut dann auch einfach gut und das ist ja auch dann echt ein Zusammenspiel mit dem Körper und ihnen als freuen zu sehen und nicht als Feind und ihm da einfach was Gutes tun.

00:06:22: Und deswegen für euch fürs Glücksglas dürft ihr heute rauf schreiben, was hat euch denn heute besonders gut geschmeckt oder besonders gut getan beim Genießen?

00:06:32: Ja, in dem Fall wünscht mir euch genussvolle Momente, genussvolle achtsame Momente und einfach mal würde ich sagen, guten Appetit, egal bei was.

00:06:40: Genießt es wirklich und gebt eurem Körper das, was er gerade will.

00:06:43: Das ist sein Kraftfutter für die Tanks und ihr dürft dann natürlich gerne auffüllen mit gutem und einfach mal wieder bewusst euch vielleicht mit allen Sinn drauf einlassen.

00:06:52: Was konsumier ich denn da gerade?

00:06:53: Tut mir das gut.

00:06:54: Er sich das gern nach was schmeckt es und mal wieder wirklich da eintauchen und nur auf den Genuss zu konzentrieren.

00:06:59: Und dann hoffen wir, dass wir ihr wenigstens einmal heute gesagt habt.

00:07:03: Lecker, lecker, lecker, lecker, lecker, lecker.

00:07:05: Auf jeden Fall in diesem Szene.

00:07:07: Lasst euch schmecken.

00:07:08: Tschüss.

00:07:09: Ciao.

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